Es gibt kein schlimmeres Verbrechen in Trurien, als magisch begabt zu sein. Magie steht als Machtmonopol ausschließlich dem "Kerend" zu ‑ und seiner willenlos hörigen Einsatztruppe aus "Unerwählten". Sie sind seine Jägerinnen und Henkerinnen – seine Inquisition. Magie ist hier das Instrument für Gedankenkontrolle, Gewalt, Verhindern jeglicher Individualität, Informationsbeschränkung und unausweichliche Prägung: das alles als Grundstock für die Schaffung eines quasi religiösen Unfehlbarkeitsmythos eines gnadenlosen Herrschers.
Aënahya ist auf der Flucht. Der "Kerend" hat die Unerwählten und die Ritter nach ihr ausgesandt. Den Grauwärlen, jenen grimmen Werpanthern ist sie entkommen, doch auch die verfolgen sie bereits. Dem fahrenden Händlervolk der Gopten hat sie sich angeschlossen, und hier sind ebenfalls viele der Ansicht, man sollte sie besser töten, bevor sie Kerend, Unerwählte, Werpanther und sonstiges Unheil über das Handelsvolk bringt, zu dem auch Magiebegabte der Geheimen Gilde gehören.
Dennoch ist sie nun unterwegs mit einer kleinen Goptengruppe und einem Beratungsstein. In ihm sind die Seelen ihrer ermordeten Erzieherin und der Mutter Meriurs, eines der Gopten, gespeichert, der als einziger auf ihrer Seite zu sein scheint. Ihre eigene Magie verbindet die verschiedenen Magieformen. Das macht sie zur Hoffnung jener, die das Regime nach tausend Jahren zu stürzen hoffen.
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